| ISMERTETŐ |
EINE ZEIT- UND ZEITUNGSGESCHICHTE
1848 - 1849
Am
15. März beginnt die nationale Revolution in Pest - in den
Aprilgesetzen ringt sich König Ferdinand V. zur Abschaffung der
Leibeigenschaft durch - in Pest bildet sich eine ungarische Regierung -
Lajos Kossuth
gibt die "Pester Zeitung" in deutscher Sprache als offizielles
Revolutionsblatt heraus - ab September Unabhängigkeitskrieg gegen
Österreich - König Ferdinand dankt ab, Franz Joseph I. wird König -
Ungarische Nationalversammlung weicht nach Debrecen,
Präsidentengouverneur Kossuth proklamiert die Unabhängigkeit und
die
Absetzung des Hauses Habsburg - 1849 rückt die russische Armee nach
Ungarn vor - Kapitulation in Világos am 13. August - Kossuth flüchtet
ins Exil - Bürgerrechte und Pressefreiheit sind wieder abgeschafft.
1853
Unter den verschärften Vorschriften der Zensurbehörde des Minister-Barons Bach
erhält die kürzlich gegründete Pester Lloyd Gesellschaft die
Genehmigung zur Herausgabe einer Zeitung, am 11. Dezember erscheint das
Probeblatt in einer Auflage von 5.000 Exemplaren. Verantwortlich sind:
Johann Weiß und Samuel Rothfeld.
1854
Am 1. Januar erscheint die Nr. 1 des PESTER LLOYD. Schriftleiter, also Chefredakteur wird Karl Weiszkircher (bis 1867). Von Beginn an stehen Börsenkurse, Handelsberichte und innen- wie außenpolitische Geschehnisse im Mittelpunkt der Berichterstattung. Auch das Feuilleton hat sofort seinen festen Platz auf den vorderen Seiten.
1857
Kaiser Franz Josef I. besucht Budapest
Das Kaffeehaus Kugler wird eröffnet (ab 1884 Gerbaud)
1859
Die Synagoge in der Dohány utca wird eröffnet
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Todesanzeige für István Széchenyi, 1860 |
1863
Richard
Wagner besucht zum ersten Mal Pest. PL berichtet ausführlich und
freundlich über den Besuch. Unter Schmerling (Nachfolger des Baron
Bach) gerät die Redaktion immer wieder mit der Zensur in Konflikte.
1864
Im Lloyd-Palast am heutigen Roosvelt tér wird die
Budapester Börse eröffnet.
1866
Österreich unterliegt den Preußen in der Schlacht bei Königgrätz. Unter Ferenc Deák wird im Parlament und mit den Österreichern über eine Wiederherstellung der konstitutionellen Rechte verhandelt, ein Ungarisches Ministerium gefordert.
Der Zoologische Garten und die erste Pferderennbahn in Budapest werden eröffnet
Im
PL erscheint der erste Abdruck eines Werkes von Jules Verne in
deutscher Sprache ("Reise zum Mond"). Der große Romancier Maurus Jókai
lancierte diesen Autoren und meldet sich auch selbst regelmäßig zu
Wort. In den folgenden Jahren werden mehr als ein Dutzend seiner Roman
im PL als deutschsprachige Erstausgaben vorabgedruckt.
1867
Der Ausgleich: Nach Zugeständnissen in einigen gesellschaftlichen Bereichen unterwirft sich Ungarn nun wieder offiziell dem Hause Habsburg, die "Doppelmonarchie" entsteht. Kossuth protestiert dagegen aus dem Exil. Graf Gyula Andrássy wird erster Ministerpräsident Ungarns. Mehrere liberalere Gesetze werden erlassen und Kompromisse mit den Nachbarn gesucht.
Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth werden in der Budaer Burg zum Ungarischen Königspaar gekrönt. Danach nehmen sie auf dem Balkon des Lloyd Palastes die Huldigungen der Stadt Pest entgegen.
Im
Dezember 1867 übernimmt Max Falk die Chefredaktion des Blattes, unter
anderem auf Betreiben von Graf Julius Andrássy. Falk steht den
jeweiligen Deák-Parteien nahe, die wesentlich zum "Ausgleich"
beigetragen haben. In den nächsten Jahren verfolgt das Blatt eine
regierungsnahe Linie und ist auf seriöse und gemäßigt unabhängige
Berichterstattung bedacht, gerät dabei ständig in kreativen Konflikt
zwischen Magyarisierung der Gesellscahft und der eigenen patriotischen
aber liberalen Einstellung. Das Feuilleton nimmt unter der Leitung von
Adolf Dux breiteren Raum ein, Adolf Silberstein und Ludwig Hevesi
können als ständige Autoren gewonnen werden. Der erst achtzehnjährige
Max Nordau debütiert mit einem Feuilleton ("Ein Altarbild"), der später
als Mitstreiter Theodor Herzls und als großer Kommentator des Fin de
siecle berühmt werden wird.
Ludwig Hevesi wird zum Hauptfeuilletonautoren des PL ("Pester Skizzen",
Pester Briefe", "Pester Bagatellen", "Wiener Briefe", "Aus dem Wiener
Kunstleben")
1868
Die Kuppel des St. Stephans Doms wird vollendet.
Der Ungarische Lloyd und der Neue Pester Lloyd gründen sich aus unterschiedlichen politischen und persönlichen Konflikten zur Redaktion des PL, werden aber nach einigen Jahren aufgegeben.
1869
Das Deutsche Theater steckt in seiner schwersten Krise seit dem Brand des alten Gebäudes 1847. Der PL-Redakteur Dux startet zusammen mit dem Architekten Miklós Ybl eine Initiative zur Gründung eines neuen Theaters, die aber aufgrund fehlender Unterstützung von Seiten der ungarischen Behörden und durch Selbstsucht der Theaterleitung erfolglos bleibt.
1871
Graf Gyula Andrássy wird Außenminister der Doppelmonarchie
Die internationale Berichterstattung wird ausgeweitet.
1872
Pest, Buda beschließen sich zu einer Stadt zu vereinigen.
1873
Budapest wird als Stadt deklariert.
Der PL baut sein Beilagenwesen aus (Sport, Mode, Touristik)
1874
Die Zahnradbahn nimmt ihren Betrieb auf.
Die Redakteure Antal Deutsch und Béla Bamberger führen das Wirtschaftsressort und sorgen durch ihre gut recherchierten Beiträge für ein hohes Ansehen der Zeitung auch im Ausland.
1875
Gigantisches Hochwasser überschwemmt große Teile der Stadt
Das Abendblatt erscheint nun regelmässig mit mindestens vier Seiten. PL ist nun die führende deutschsprachige Zeitung Ungarns. Das Netz der Auslandskorrespondeten wird erweitert, die Politik erscheint zunemehnd auf der ersten Seite
1877
Der Südbahnhof wird eröffnet, der Westbahnhof erhält ein neues Gebäude.
1881
Budapest ist am internationalen Telefonnetz angeschlossen, erste öffentliche Fernsprechsstelle.
1884
Eröffnung der Königlichen Ungarischen Oper
1887
Die erste Straßenbahn fährt auf dem Ring.
1890
Der 1. Mai wird zum ersten Mal als Feiertag begangen.
Die Schriftsteller Stefan Bársony und Karl Beck veröffentlichen im PL.
Der Freund und Förderer Mahlers, August Beer, wird zum Chefkritiker.
1892
Budapest erhält den Titel "Haupt- und Residenzstadt"
1894
Lajos Kossuth wird auf dem Kerepeser Friedhof beigesetzt.
1905
Die liberale Partei, der der PL nahe steht, verliert die Wahlen.
1906
Max Falk tritt aus gesundheitlichen Gründen von der Chefredaktion zurück
(stirbt 1908). Sein Nachfolger wird Leo Veigelsberg.
1907
Das erste amtliche Taxi fährt in Budapest.
Chefredakteur Veigelsberg stirbt. Siegmund Singer übernimmt die Leitung der Redaktion. Georg Lukács, Aesthetiker und kommunistischer Theoretiker veröffentlicht zum ersten Male im PL.
1908
Österreich-Ungarn
annektiert Bosnien-Herzegowina, in Ungarn wechseln sich verscheidene
Koalitionsregierungen ab, Konflikte mit Gewerkschaften und den
nationalen Minderheiten.
Die Pazifistin und Frauenrechtlerin Bertha von Suttner berichtet für den PL vom 1. Antiduellkongreß, sie wird sich in den nächsten Jahren hier öfter zum Thema Krieg und Frieden zu Wort melden. August Strindberg und Selma Lagerlöf schreiben Feuilletons für den PL, Alexander Roda Roda, der später als ironischer Kommentator der K.u.K. Zeit berühmt wird, schreibt das erste Mal im PL. Er bleibt der Zeitung bis 1937 treu (ca. 60 Beiträge) Max Ruttkay-Rothauser, Autor vieler Dramen und Operettenlibretti wird Theaterkritiker beim PL. Franz Molnár, Autor u.a. des "Liliom" und sozialkritscher Schriftsteller, schreibt zum ersten Mal für den PL (bis 1928 ca. 40 Beiträge) ebenso der in Wien lebende Humorist Ludassy.
1909
Der Budapester Ring erhält elektrische Straßenbeleuchtung
József Vészi, Gründer der literarischen Bewegung und Zeitschrift "Jung-Ungarn", später, der Nestor der ungarischen Publizistik genannt, übernimmt den Posten des Chefredakteurs. Das Feuilleton erreicht in den nächsten fünfundzwanzig Jahren seine Hochzeit, fast alle namhaften ungarischen und viele deutschsprachige Autoren aus Ungarn und dem Ausland werden sich im Pester Lloyd zu Wort melden.
Ludwig Hatvany, Förderer und Biograph von Ady, später Freund von Thomas Mann, beginnt Artikel für den PL zu schreiben.
1910
US-Präsident Theodor Roosevelt besucht Budapest.
Graf Albert Apponyi beginnt Leitartikel im PL zu schreiben, was er über Jahrzehnte fortsetzt. Felix Salten, der später mit dem Roman "Bambi" weltberühmt wird, schreibt zum ersten Male für den PL. Über die Jahre werden es mehr als 150 Artikel, Geschichten, Kritiken.
1911
Eröffnung der Volksoper (heute Erkel Theater).
Der Komponist Camille Saint-Sants schreibt für den PL.
1913
Graf Stefan Tisza ist Ministerpräsident.
Heinrich Mann und Gyula Krúdy veröffentlichen Prosawerke im PL. Thomas Mann besucht zum ersten Male Budapest. Gedichte Endre Adys werden in Nachdichtungen von Heinrich Horvát erstmals in deutscher Sprache gedruckt.
1914 - 1918
Erster Weltkrieg
Neuerliche Verschärfung der Pressezensur
Der PL unterwirft sich vollstandig der Pressekontrolle und dem national-barbarischen Wahn der kriegführenden Parteien. Ledigilich im Feuilleton finden pazifistische Autoren mitunter versteckte Möglichkeiten der Meinungsäußerung.
1919
Während
der Räterepublik (bis 1. August) flieht der größte Teil der Redaktion
nach Wien. Eine revolutionäre Gruppe bemächtigt sich der Redaktion und
gibt einen "illegitimen" Lloyd heraus, zu den Autoren gehört auch Georg
v. Lúkacs ("Auch das Theater wird nun dem Volke gehören!")
Ab 28. September ist Chefredakteur Vészi mit seiner Redaktion wieder Herr der Lage, es erscheint zunächst nur das Morgenblatt. Verschärfte Zensurbedingungen der rumänischen Besatzungstruppen. Im PL fehlen zeitweise ganze Spalten, die der Zensur zum Opfer fielen.
1920
Horthy wird zum Reichsverweser ernannt.
1921
Mit dem Vertrag von Trianon verliert Ungarn 2/3 seines angestammten
Gebietes. Graf Bethlen wird Ministerpräsident (bis 1931).
Während der Verhandlungen in Trianon berichtet das Delegationsmitglied Graf Apponyi regelmäßig vom Stand der Dinge. Der PL bleibt zwar auch hier ungarisch patriotisch, in vielen Kommentaren werden aber bereits Zweifel laut, ob der ungebremste Nationalismsus nicht mehr schadet als er nutzt.
1923
Stefan Zweig schreibt zum ersten Male für den PL ein Feuilleton mit dem Titel "Der richtige Goethe"
1924
Franz Lehár schreibt für den PL Artikel aus Wien.
1925
Neben
vielen anderen namhaften Autoren aus dem In- und Ausland schreibt auch
Ricarda Huch im PL. Schriftstellerinnen, wie Albert von Puttkammer,
schreiben immer häufiger und selbstbewußter auch zu ehedem "männlichen
Themen", wie Politik und Gesellschaft, als eine der ersten schon 1888
die Berlinerin Ida Barber, die in Wien den Schriftstellerinnenverband
gründete.
1926
Alfred Polgar, Dramatiker und Schriftsteller in Wien wird regelmäßiger Autor.
Im Leitartikel wechseln sich Graf Apponyi und Ex-Außenminister Gratz in hochwichtiger Pose ab.
1927
Der Pengő wird eingeführt
1928
Die
Zeitung begeht ihr 75jähriges Jubiläum. Grußtelegramme u.a. von Thomas
Mann, Stefan Zweig, Franz Lehár sowie von zahlreichen Politikern und
Chefredaktionen deutscher und weiterer ausländischer Zeitungen. Zweigs
historische Novelle "Die Hochzeit von Lyon" erscheint im PL. Der
Humanist und Schriftsteller Jakob Wassermann hält mehrere Vorträge in
Budapest, die im PL veröffentlicht werden.
1930
Benito
Mussolini veröffentlicht einen Artikel "Paneuropa" im PL. Das
Feuilleton auf gleicher Seite, ein Prosastück, trägt den Titel: "Der
kleine König". Solche indirekten Anspielungen finden sich in der
späteren Geschichte der Zeitung immer wieder. - Melchior Lengyel, Franz
Herczeg, Dezső Kosztolányi schreiben regelmäßig im Feuilleton.
1931
Ungarn ächzt unter einer Wirtschaftskrise, Graf Bethlen muß als Ministerpräsident zurücktreten.
Der PL sieht sich von Teilen der ungarischen, tschechischen und deutschen Presse immer wieder antisemitischen Angriffen ausgesetzt. Chefredakteur Vészi kontert mit einem aufsehenerregenden Leitartikel: "Genug!", worin er die stets liberale patriotische Rolle des PL erläutert.
1932
Regierung von Gömbös, hitlerfreundliche Politik, Rechtsruck
1933
Der Kampf zwischen politischer Einflußnahme im Sinne des Nazismus und liberalem Freigeist wird auch im PL in beispielloser Breite geführt. So erscheinen z.B. in ein und demselben Monat Beiträge vom dt. Vizekanzler Franz von Papen, Benito Mussolini, Stefan Zweig und Leo Trotzki.
Die "Schwarze Liste" mit den Namen von 44 deutschsprachigen Autoren wurde in der deutschen Presse veröffentlicht, darunter auch der Leitartikler des "Pester Lloyd" Georg (György) Kecskeméti.
Mit der Metapher: "Kleine erlebte Lektion über Vergänglichkeit" verabschiedet sich Stefan Zweig publizistisch vom Pester Lloyd
Während des internationalen PEN-Kongresses in Wien wird im PL eine leidenschaftliche Debatte über den Einfluß der Naziideologie auf die Schriftsteller geführt. Besonders umstritten: Der Schriftsteller (Bambi, Mutzenbacher) und langjährige PL-Autor Felix Salten, der als Leiter der österreichischen Delegation für den Verbleib der bereits "gesäuberten" deutschen Gruppe kämpft und sich daher selbst Anfeindungen ausgesetzt sieht.
1934
Der "Pester Lloyd" erscheint zweimal täglich mit einer Auflagenhöhe von ca. 25.000 Exemplaren (höchste Auflage in der gesamten Geschichte).
1936
Thomas Mann besucht Budapest. Das Blatt druckt seine Rede vom 9.6.1936, die er während der Tagung der Cooperation Intellectuelle gehalten hatte, gegen den Widerstand der deutschen Gesandtschaft unter dem Titel: "Der Humanismus in Europa". Ebenso wurde seine international stark beachtete Rede "Achtung Europa!" in zwei Fortsetzungen vollständig veröffentlicht. Im "Pester Lloyd" werden regelmäßig Texte von deutschsprachigen Schriftstellern gedruckt, die sich im Exil befinden.
Alfred Kerr, der gefürchtetste Berliner Theaterkritiker schreibt für den PL einen Bericht über seinen Besuch beim 80jährigen Bernahrd Shaw, mit deutlichen Angriffen gegen die Rassenpolitik Hitlerdeutschlands. Feuilletonchef Julian Weisz und seine Kollegen verteidigen die Exilschriftsteller konsequent gegen die Blut-und-Boden-Ideologie und die Emporkömmlinge des faschistischen Literaturbetriebes.
1937
Der ehemalige Chefredakteur der Zeitung, der Jude Josef Vészi, wird eines der ersten Opfer der ungarischen Rassenpolitik und muß seinen Platz für Georg von Ottlik räumen, der gemeinsam mit György Kecskeméti den "Pester Lloyd" bis 1944 leitet. Julian Weisz, der fast 50 Jahre für das Feuilleton des PL tätig war, ist neben Vészi eines der prominentesten Opfer dieser ersten "Säuberung". Er emigirierte in die Schweiz und verstummte 1944 für immer. Vészi starb bereits 1940 nach langer Krankheit und als gebrochener Mann. Sie alle hat die Politik Gömbös’ und Horthys auf dem Gewissen.
Der spätere Minister für gesamtdeutsche Fragen, Ernst Lemmer, wird zum Hofberichterstatter Deutschlands beim PL und tut sich bis 1944 mit einer Vielzahl nazifreundlicher Artikel hervor.
1938
Dezső Keresztury (späterer Kulturminister Ungarns von 1947 bis 1949) übernahm das Feuilleton und wurde später verantwortlicher Kulturredakteur. Er versucht das geistige Konzept des "Pester Lloyd" auch unter den veränderten politischen Umständen zu bewahren, was fast unmöglich ist.
Der langjährige Schriftsteller, Theaterkritiker und Leiter der Schauspielakademie, Karl Sebestyén verabschiedet sich von seinen Lesern mit dem Feuilleton "Giftbecher und Osterglocken", einer Abwandlung des Faustmonologes, in dem er verbittert mit den Zuständen in Ungarn abrechnet. Er geht daraufhin ins innere Exil und stirbt 1945 noch vor der Befreiung.
1939
Ein "Pester-Lloyd-Komitee" wird gegründet, das mit allen Aufgaben der Redaktion befaßt war und maßgeblichen Einfluß auf den Inhalt des einst liberalen nun immer mehr reaktionären Blattes nimmt. Nach Inkrafttreten der ungarischen Judengesetze führte das Komitee unter seinem Präsidenten, Dr. Leopold Baranyai, eine weitere große "Säuberungsaktion" in der Redaktion durch.
Edmund Gerő, ehem. Präsident der Akademie der Künste und für Jahrzehnte der leitende Kunstkritiker des PL stirbt in Budapest.
1941
Ungarn greift mit deutscher Protektion Jugoslawien an, Ministerpräsident Teleki begeht Selbstmord, am 26. Juni erklärt Ungarn der Sowjetunion den Krieg. Kállai ist Ministerpräsident - man spricht von Schaukelpolitik, meint damit die Aufrechterhaltung einer konservativen Diktatur, die Andersdenkende und Juden verfolgt und so hofft, dem Eroberungswahn der Deutschen zu entgehen.
Im PL verstummen nach und nach die letzten humanistischen und pazifistischen Stimmen, die sich in den letzten Jahren schon nur noch versteckt äußern konnten. Chefredakteur Ottlik versucht durch eine eigene Schaukelpolitik seine verbliebenen jüdischen Redakteure zu schützen.
19. 3. 1944
Die deutsche Wehrmacht besetzte Ungarn. Mehr als 500.000 Juden und Andersdenkende werden nach und nach unter tatkräftiger Mithilfe ungarischer Faschisten deportiert. Terror der Pfeilkreuzler, der Nazi Szálasi wird Ministerpräsident, die Rote Armee überschreitet die Ungarische Grenze.
Aus Protest gegen den Einmarsch der Deutschen legt die Mehrzahl der Mitarbeiter des "Pester Lloyd" die Arbeit nieder und verläßt die Redaktion für immer. Viele Redakteure und Mitarbeiter wurden in Konzentrationslager verschleppt und ermordet, unter ihnen die leitenden Mitarbeiter György Kecskeméti, Richard Margittai, sowie Ernő Geiringer, István Keller, Péter Sugár, Gyula Morgernstern. (Abb.)
4. 4. 1944
Von Hitlers Reichsbevollmächtigtem für Ungarn, Edmund Veesenmayer, wird der langjährige Mitarbeiter der Zeitung Matthes Nitsch (seit 1906 für den PL tätig) zum Chefredakteur ernannt. Er gehört den ungarischen Nazi-Kreisen an und veröffentlichte profaschistische Artikel. Der "Pester Lloyd" degradierte endgültig zum deutschen Propagandablatt.
Oktober 1944
Neuer Chefredakteur, wird Nikolaus von Zsolnay, ein Erfüllungsgehilfe des deutschen Propagandaministeriums. Als Kommissarischer Direktor der Pester-Lloyd-Gesellschaft wurde vom Berliner Reichspropagandaministerium Dr. Günter Oeltze von Lobenthal - mit weitreichenden Weisungsbefugnissen für Verlag, Redaktion und Druckerei - eingesetzt.
November 1944
Die gesamte Redaktion floh vor der Roten Armee in die westungarische Stadt Szombathely. Der Pester Lloyd Palast und die humanistische Tradition der Zeitung liegt in Trümmern.
1. April 1945
Die vermutlich letzte Ausgabe wurde als Morgenblatt und Nr. 74 in Sopron herausgegeben (Seite 1: "Harte Abwehrkämpfe an der ungarischen Front"), bevor sich Teile der Redaktion über die Grenze in Richtung Wien absetzten.
Az 1854. január 1-én alapított PESTER LLOYD 90 éven át Magyarország mérvadó, német nyelven megjelenő liberális napilapja volt. A harmincas években többek között Thomas Mann, Kosztolányi Dezső, Molnár Ferenc, Stefan Zweig, Joseph Roth, Egon Erwin Kisch és Alfred Polgar is publikált a lapban. A PESTER LLOYD 1945 áprilisában beszüntette működését, majd 1994. szeptember 7-én független, német nyelvű hetilapként újraindult. A PESTER LLOYD ma Magyarország legnagyobb példányszámban megjelenő idegen nyelvű lapja, mely német nyelven hétről hétre kompetens képet ad a magyar és közép-kelet-európai politikai, gazdasági és kulturális élet eseményeiről.
A PESTER LLOYD
1852. - Kern Jakob, pesti kereskedő, több más üzletemberrel közösen
PESTER LLOYD néven kereskedelmi társaságot alapít.
1854.
január 1. - Weiss Johann és Rothfeld Sámuel vezetésével megjelenik a
kereskedelmi társaság azonos, PESTER LLOYD nevű lapja.
1867.
- A PESTER LLOYD fokozatosan a német nyelvű országok felé fordul és
külföldön is ismertté válik. A lap a magyarországi német nyelvű sajtó
vezető, véleményformáló lapja lesz. Főszerkesztője Falk Miksa, aki
emellett parlamenti képviselő és Erzsébet császárnő ("Sissy")
bizalmasa.
1905.
- Vészi József, az újság későbbi főszerkesztője (1913-tól) megalapítja
Berlinben a "Jung-Ungarn" ("Fiatal Magyarország") című lapot és eléri
Max Reinhardtnál, a Deutsches Theater igazgatójánál, hogy bemutassák a
"Bánk Bánt".
1909.
október 10-én elhuny Falk Miksa. Ebben az évben az újság koncepcióját
és megjelenését a kor modern újságaihoz igazítják. A lap immár napi két
kiadásban jelenik meg.
1928.
- A PESTER LLOYD fennállásának 75. évfordulóját ünnepli. Thomas Mann,
Stefan Zweig, Lehár Ferenc, számos ismert politikus valamint a német és
a nemzetközi sajtó üdvözlik a lapot.
1933.
április 23. - A német sajtó közzéteszi azon 44 német ajkú szerző nevét,
akik feketelistára kerültek. Köztük van Kecskeméti György, a PESTER
LLOYD vezércikkírója is.
1934. - Az újság ebben az évben éri
el addigi legmagasabb, ca. huszonötezres példányszámát.
1936.
június 7. - Thomas Mann Budapestre látogat. Az újság megjelenteti
beszédét, amelyet június 9-én "Humanizmus Európában" címmel tartott a
Cooperation Intellectuelle ülésén. A Lloyd folytatásokban közli továbbá
Mann "Achtung Europa!" ("Vigyázz Európa!") című, világszerte híressé
vált beszédének teljes szövegét. A lapban rendszeresen jelennek meg
számüzetésben élő írók szövegei.
1937.
november - A rasszista hitleri politikának elsőként a zsidó Vészi
József, az újság főszerkesztője esik áldozatul, aki át kell adja helyét
Ottlik Györgynek. Ottlik Kecskeméti Györggyel együtt 1944-ig vezeti a
PESTER LLOYDot.
1938.
- Keresztury Dezső (Magyarország későbbi kultuszminisztere - 1947-1949)
átveszi a feuilleton-rovatot, majd később a lap kulturális szerkesztője
lesz. Megkísérli a Lloyd szellemi koncepcióját a politikai változások
közepette is megőrizni.
1939.
- Létrejön az ú.n. "Pester-Lloyd-Bizottság", amely felügyeli a
szerkesztőség munkáját, és jelentős befolyást gyakorol a liberális lap
tartalmára. A magyar zsidótörvények életbe lépése után a bizottság Dr.
Baranyai Leó elnöksége alatt nagy tisztogatást hajt végre a
szerkesztőségben.
1942.
- Behívják munkaszolgálatra a szociáldemokrata Káldor Györgyöt, a
politikai rovat felelős szerkesztőjét, aki 1933 és 1942 a vezércikkek
túlnyomó többségét írta.
1944.
március 19. - A német Wehrmacht bevonul Magyarországra. Tiltakozásul a
PESTER LLOYD munkatársainak többsége leteszi a tollat és elhagyja
szerkesztőséget. Több szerkesztőt és munkatársat koncentrációs
táborokba hurcolnak.
1944.
április 4. - Edmund Veesenmayer, Hitler magyarországi birodalmi
megbízottja az újság régi munkatársát, Nitsch Mathest nevezi ki
főszerkesztőnek. Nitsch a magyar nemzetiszocialista körökhöz tartozott
és náci szellemű cikkeket tesz közzé. A Lloyd német propagandalappá
degradálódik.
1944.
október - Zsolnay Miklós lesz az új főszerkesztő. A berlini Birodalmi
Propagandaminisztérium teljeskörű szerkesztőségi, kiadói és nyomdai
hatáskörrel Dr. Günter Oeltze von Lobenthalt nevezi ki a
Pester-Lloyd-Társaság igazgatójává.
1944.
november - A szerkesztőség a Vörös Hadsereg elől Szombathelyre menekül.
1945.
április 1. - A 74., feltehetőleg utolsó szám reggeli lapként jelenik
meg Sopronban. A lap "Kemény védelmi harcok a magyar fronton" címmel
tudósít a címoldalon, majd a szerkesztőség egy része a határon át Bécs
felé veszi útját.
1993.
május 5. - Berlini és budapesti magánszemélyek a magyar
Kultuszminisztériumnál kérvényezik a DER NEUE PESTER LLOYD cím
használatát. A Minisztérium 1993. július 1-én megadja az engedélyt. Az
újság alapítójaként, kiadójaként és főszerkesztőjeként Gotthard B.
Schickert nevezi meg az okirat.
1994. április 21. - Megalakul a Buda-Pester-Lloyd Kft. A lapkiadás első szervezési munkálatai és a munkatársak
toborzása megkezdődik.
1994. május 7. - DER NEUE PESTER LLOYD címmel, 20.000 példányban jelenik meg a próbaszám.
1994.
szeptember 6. - Nemzetközi sajtókonferencia a budapesti K.u.K. Opera
hotelben, ahol nagy sajtóvisszhang mellett megismerhette a nyilvánosság
az NPL első számát.
1994. szeptember 7. - 10.000 példányban megjelenik Budapesten a DER NEUE PESTER LLOYD
első száma.
1995.
április 16. - Elküldi megrendelését az 1000. előfizető. Az előfizetők
száma folyamatosan nő. DER NEUE PESTER LLOYD szűk háromnegyed év alatt
a legnagyobb magyarországi idegen nyelvű előfizetői újsággá nőtte ki
magát. A lapnak Magyarországon kívül már Németországban, Ausztriában,
Svájcban, Liechtensteinben, Szlovákiában, a Benelux-államokban,
Nagy-Britanniában, Svédországban, az Egyesült Államokban és
Latinamerikában is vannak előfizetői.
1995.
június - A lap "Quo vadis?" címmel nyári idegenforgalmi mellékletet
jelentet meg, ezzel újraélesztve a PESTER LLOYD egyik hagyományát (ez
volt hajdanán a lap négyhetente megjelenő turisztikai melléklete).
1996.
augusztus 28. - A szerkesztőség beköltözik V., Falk Miksa u. 30. szám
alatti új irodájába. Megújul és bővül a technikai felszereltség. Az
olvasók körében végzett első felmérés a lapra nézve igen kedvező. Az
NPL bemutatkozik Magyarország bécsi és berni nagykövetségén.
1996.
szeptember 7. - A szerkesztőség a politikai, gazdasági és kulturális
élet több mint száz meghívott képviselőjével együtt ünnepli az NPL két
éves fennállását és a PESTER LLOYD 142. születésnapját.
1996. október 4. - A DER NEUE PESTER LLOYD első ízben van jelen a Frankfurti Könyvvásár
magyar standján. Az alakalomból külön melléklet jelenik meg.
1996. október 7. - Az NPL bemutatkozó estje a berlini Magyar Házban.
1997.
március - Az NPL (1994 óta nem először) újra fellép a Budapesti Német
Színház újraindítása érdekében. Annak történetét, létjogosultságát
bemutató tudósításaival megteremti a Német Színházi Társaság
alapításának előfeltételeit, mely 1998 március 9-én meg is alakul.
1997. május - Az NPL már az interneten is olvasható.
1997. május 27. Az újság - a magyar külügyminiszter jelenlétében - bemutatkozik a Müncheni Sajtóklubban.
1997.
szeptember 6. Az NPL 3. (és a PESTER LLOYD 143.) születésnapját ünnepli
a szerkesztőséggel, a magyar gazdasági és kulturálsi élet, valamint a
német nyelvű követségek több mint 200 képviselőjével.
1997.
október 1. - Az újság nyolc oldalas "Automobil" melléklettel jelenik
meg, amit ezután rendszeresen további mellékletek és bővített tematikus
számok követnek.
1997.
október 17. - Az NPL meghívására és a német nyelvű gazdasági élet
támogatóinak köszönhetően a világhírű klezmervirtuóz, Giora Feidman
első alkalommal vendégszerepel Budapesten, a Vigadóban. A fellépés a
művész és a lap számára is nagy siker.
1998.
május - Elsőször jelenik meg a BUDAPEST CITY MAGAZIN, a PESTER LLOYD
városi melléklete; kiadója a Buda-Pester-Lloyd Kft. 1999. májusában a
nyomtatott kiadvány megszűnik, részeit a az NPL online kiadásában közli
a kiadó.
1998.
június - A liechtensteini Peter-Kaiser-Emlékalapítvány adományt ad a
PESTER LLOYD nak, azzal a határozott céllal, hogy 152 magyar általános
iskolát és gimnáziumot - ahol német nyelvet oktatnak - megajándékozzon
az újság előfizetésével. Az alapítvány az akciót 1999 májusában
megismétli, majd 2000 májusától az ELMÜ felajánlása biztosítja az
előfizetések folytonosságát. Azóta már több további magyarországi
nagyvállalat támogatja a "befektetés a jövőbe" elnevezésű csoportos
előfizetési projektet.
1998.
szeptember 7. - Az NPL a PESTER LLOYD 144. jubileumán 4. születésnapját
ünnepli. Ebből az alkalomból 12 oldalas melléklet jelenik meg a lap
történetéről és jelenéről. Az előfizetők száma megközelíti a 3000-et.
1999.
április/május - Megnő az NPL oldalszáma, a budapesti és megyei
programrészek kibővülnek. Az újság részleges átalakítása révén a
gazdasági rovat nagyobb hangsúlyt kap. Kibővül a marketing-részleg. A
lap történetében először nagy méretű, színes hirdetések jelennek meg.
1999. szeptember 1. - A lap terjesztését a LAPKER Rt. nemzetközi vállalat veszi át.
1999.
szeptember 8. - Az újság nagy elődje megalapításának 145. és az NPL
elindulásának 5. jubileumi évét nemzetközi sajtókonferenciával és a
budapesti Goethe Intézetben "145 éve PESTER LLOYD - 5 éve NPL, tradíció
és innováció" címmel megrendezett kiállítással kezdi meg. Az NPL-nek a
világ 28 országában közel 4000 előfizetője van, példányszáma pedig
13-15.000 között mozog.
2000. január - Az NPL
weboldala (www.pesterlloyd.de) átfogó információs résszel bővül.
2000.
március - Az NPL négyoldalas Budapest-mellékleteként újra életre hívja
az 1967-ben alapított BUDAPESTER RUNDSCHAU-t, mely ettől kezdve hetente
négy oldalas mellékletként jelenik meg. Az NPL előfizetőinek száma
eléri a 4.500-at.
2001.
május - Gotthard B. Schickert, felelős kiadót és főszerkesztőt két évre
az INTERNATIONALEN MEDIENHILFE (IMH/Köln) szervezet elnökévé válaszják.
2001.
szeptember - A PESTER LLOYD Halmai Anikó kiadóvezető irányításával
megkezdi könyvkiadói tevékenységét. Az év végre megjelenik a
"Melancholie des Markknochens" c. könyv, Magyarország első német nyelvű
éttermi kalauza.
2002.
február 21. - Georg Köváry 80. születésnapja alkalmából a PESTER LLOYD
"Träume deutsch mit ungarischen Untertiteln" címmel kiadja az író
"kávéházi történeteit". 2002 augusztusában "Németül álmodom - magyar
feliratokkal" címmel megjelenik a könyv magyar változata.
2002.
augusztus - Az ügyfélszolgálat megnövekedett feladatai és a bővülő
előfizetői tábor (több, mint 7.000 előfizető) következtében a
Buda-Pester-Lloyd Kft. az Andrássy út 12. sz. alatti Krausz-Palotában a
főszerkesztőség és a kiadóvezetés számára további irodahelyiségeket
bérel
2003. január 1. - Mivel a PESTER LLOYD védjegy 2002-ben bejegyzésre
került, a vezetőség úgy dönt, hogy 2003-től elhagyja a "Der Neue"
jelzőt.
2003.
április 11/12. - A PESTER LLOYD az INTERNATIONALEN MEDIENHILFE
(IMH/Köln) szervezettel közösen a budapesti Grand Hotel Royalban
megrendezi a Nemzetközi Mediaszakvásárt és konferenciát (IMM 2003).
2003. április - Az
újság www.pesterlloyd.hu cím alatt merőben új weboldallal jelenik meg.
Az 1854. január 1-én alapított PESTER LLOYD 90 éven át Magyarország mérvadó, német nyelven megjelenő liberális napilapja volt. A harmincas években többek között Thomas Mann, Kosztolányi Dezső, Molnár Ferenc, Stefan Zweig, Joseph Roth, Egon Erwin Kisch és Alfred Polgar is publikált a lapban. A PESTER LLOYD 1945 áprilisában beszüntette működését, majd 1994. szeptember 7-én független, német nyelvű hetilapként újraindult. A PESTER LLOYD ma Magyarország legnagyobb példányszámban megjelenő idegen nyelvű lapja, mely német nyelven hétről hétre kompetens képet ad a magyar és közép-kelet-európai politikai, gazdasági és kulturális élet eseményeiről.
Megjelenés:
hetente, szerdánként Példányszám:
átlagosan 15.000, bővített tematikus számok és mellékletek esetében legalább 25.000
Terjedelem: 20-36 oldal
Formátum: A3 - "berlini formátum"
Raszter:
ff ill. színes: 60#
Hasábok: 4db (68 mm széles) ill. 6db (45 mm széles)
Olvasói tábor: ca. 90.000 (forrás: Internationale Medienhilfe/Köln, 2002. évi felmérése alapján)
A teljes példányszám megoszlása:
Standon ca. 2.000 Előfizetők ca. 7.000 (a csoportos - többek között
iskolai - előfizetésekkel együtt) Ingyenes terjesztés ca. 4.500 (pl.
repülőgépeken, idegenforgalmi helyeken)
ca. 1.500 (pl. rendezvényeken, konferenciákon)
Az előfizetők országok szerinti megoszlása:
Magyarországon 61% Németországban 17% Ausztriában 12% Svájcban 5% A
világ további 24 országában 5%
Az előfizetők anyanyelv szerinti megoszlása: Német anyanyelvű 64% Magyar
anyanyelvű 33% Egyéb 3%
A
PESTER LLOYD-ot a magyar és külföldi gazdasági, politikai és kulturális
élet döntéshozói olvassák, de előfizeti többek között a magyar
Parlament, a Külügyminisztérium, számos további magyar minisztérium és
külföldi intézmény, mint például 22 magyarországi nagykövetség, több
külhoni diplomáciai képviselet és főkonzulátus, valamint közép-európai
érdekeltségű, nemzetközi intézetek.
Az "Beruházás a jövőbe" akció keretében, több nemzetközi nagyvállalat támogatásával, mint pl. Elmű Rt., E-ON, Europharma, Westel, ARAL, Hungaria Biztositó vagy Hermes Hitelbiztosító a Pester Lloyd országszerte rendszeresen juthat el ingyenesen gimnáziumokhoz, főiskolákra és egyetemekre.
Terjesztés:
Országszerte a Hungaropress Kft. 412 értékesítési helyén, ezen belül 192 budapesti standon,
Ausztriában a Morawa lapterjesztő vállalat több mint 100 értékesítése helyén,
Ezen felül a lapot kiemelt németországi és svájci helyeken is elérhetővé tesszük,
Valamint információs anyagként, korlátozott példányszámban néhány exkluzív magyarországi hotelben,
Heti 3000 példányt juttatunk fel a Lufthansa, Malév, Swiss és KLM légi járataira, valamint nemzetközi vonatokra és luxushajókra.