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Magyar Könyvszemle 125. évf. (2009.) 2. sz.

Tartalom

Tanulmányok

  • Viskolcz Noémi :

    Peter Lambecks Reise nach Ofen im Jahre 1666

    Es war zwar weiltweit bekannt, dass die berühmte Bibliotheca Corviniana am Anfang des 16. Jahrhunderts weit verstreut war. Dennoch ging eine gewisse Anziehungskraft von der Ofener Burg aus. Deshalb wurde der kaiserliche Gesandte in Konstantinopel, Walter Graf Leslie, beauftragt, 1666 auf seiner Rückreise nach Wien zu versuchen, die Bibliothek zu besichtigen und Codices anzukaufen. Der Kaiser schickte auch seinen Bibliothekar, Peter Lambeck (1628–1680), als Experte nach Ofen, der mit zwei Begleitern das geheime Gewölbe in der Burg endlich betreten durfte und drei Handschriften mitnehmen konnte. Von den in Ofen erworbenen drei Codices lassen sich heute zwei in der Österreichischen Nationalbibliothek nachweisen, darunter die Gedichte des berühmten ungarischen Dichters Janus Pannonius.

    Peter Lambeck tröstete den enttäuschten Kaiser und ungarischen König Leopold I. damit, dass die Hofbibliothek bereits über zahlreiche Corvinen verfügte. Darüber wollte er ein Buch veröffentlichen, doch das blieb aus. Die Geschichte der Ofener Reise wurde von ihm aber mehrfach bearbeitet: in seinem Tagebuch, in seinem Briefwechsel und in seinem Kommentar zur Geschichte der kaiserlichen Bibliothek. Mit der Veröffentlichung dieser Quellen können wir einen Blick aufs türkische Ofen und auch auf die Verhandlungen Lambecks in Ungarn werfen.

  • Zsoldos Endre :

    John Herschel, the Moon end Hungary

    John Herschel's work in South Africa has been a success astronomically. His stay in Africa is, however, connected to the „Great Moon Hoax", too, a very successful hoax by Richard Adams Locke. Appearing in the New York Sun in August 1835, it purported to be a description of the wonderful lunar discoveries of Herschel, made with an enormous telescope. Locke claimed his goal was to satirize the excesses of such writers like Thomas Dick, who filled the whole Solar System, even Saturn's rings, with intelligent beings. The text was successful in Europe, too, it had several editions in various languages. News of it reached Hungary, where the papers already faithfully informed their readers about the voyage of Herschel to South Africa and his activity there. The supposed discoveries were described in detail in Rajzolatok, the other papers only mentioned it briefly being more sceptical about their reality. A side effect of the hoax in Hungary was the birth of the first science fiction story, Utazás a Holdba by Ferenc Ney.